Nun, hier bin ich wieder. Nach Jahren des privaten, nur für bestimmte Personen zugänglichen Bloggens, dann einer kurzen Episode, in der ich über Dinge schrieb, die im Nachhinein betrachtet echt unnötig sind. Warum bin ich wieder da und worüber will ich schreiben? Keine Ahnung, und es ist auch eigentlich egal, denn niemand wird das hier lesen. Ich will keine Stimme, zumindest nicht online, ich will ein Ventil. Online eine Stimme zu haben ist zwar mittlerweile mächtiger, als sonst wo eine Stimme zu haben, aber auch viel gefährlicher.
Manchmal gibt es im Leben diese Tunnel-Momente. In denen einen der Schock ergreift und man machtlos ist gegen alles. Oder zumindest fühlt es sich so an. Für die, die nicht wissen, was ich meine, habe ich ein Beispiel: Stellt euch einfach mal vor, ihr habt gerade mit einer Bekanntschaft auf WhatsApp geschrieben, und diese Person hat irgendetwas inhaltliches geschrieben, das euch dazu veranlasst, einen Screenshot zu machen und diesen weiterzuschicken. Diesen schickt ihr aber, aus Versehen, nicht an die Person, sondern an eure Bekanntschaft, von der der Chat stammt. Dieser Moment, dieser kurze Schock-Moment, in dem ihr realisiert, dass die andere Person nun weiß, dass ihr diesen privaten Austausch mit jemand anderem teilen wolltet und ihr nichts tun könnt, um das rückgängig zu machen. Dieser Moment, den meine ich, wenn ich schreibe "Tunnel-Moment". Nun war das natürlich relativ harmlos, mir persönlich ist das Gott sei Dank noch nie passiert, aber ich kann mir vorstellen, dass es relativ häufig vorkommt. Ein viel schlimmerer Moment wäre beispielsweise, sich bei Facebook einzuloggen und plötzlich hat der frische getrennte Ex alte Nacktbilder von einem hochgeladen. Stellt euch mal den Tunnel-Moment vor. Der würde wahrscheinlich etwas länger dauern, als bei den falsch verschickten Bild.
Ich fand die Tunnel-Momente schon immer schrecklich. Naja, wahrscheinlich geht es jedem so. Man hat das Gefühl, als würde einem von einem Moment auf den nächsten der Boden unter den Füßen weggezogen werden, obwohl das meistens gar nicht der Fall ist. Und meistens kommt uns der Schaden vielleicht auch größer vor, als er ist. Meistens sollte man Dinge einfach mit Humor nehmen, meistens sollte man auch einfach ehrlich sein. Ehrlich zu den Leuten, die der ganz persönliche Tunnel-Moment betrifft und ehrlich zu allen, die einen auf diesen "Skandal" (wie groß oder klein er auch sein mag) ansprechen wollen. Was ich aus meinem bisherigen Leben, das ja nun auch noch nicht so lange andauert, gelernt habe ist: Es ist eigentlich egal, was Leute von dir denken; es ist egal, ob sie dich mögen oder nicht, solange sie nicht denken, dass du unehrlich bist. Denn jeder hat Fehler: Die Bekanntschaft, die fälschlicher Weise den Screenshot bekommen hat, hat sicher schon dasselbe getan (auch wenn es da gutgegangen sein mag) und die Menschen, die dein Nacktfoto sehen, werden auch schon irgendetwas Unüberlegtes oder Dummes getan haben. Wir sind schließlich alle nur Menschen & nichts ist für immer.
Manchmal gibt es im Leben diese Tunnel-Momente. In denen einen der Schock ergreift und man machtlos ist gegen alles. Oder zumindest fühlt es sich so an. Für die, die nicht wissen, was ich meine, habe ich ein Beispiel: Stellt euch einfach mal vor, ihr habt gerade mit einer Bekanntschaft auf WhatsApp geschrieben, und diese Person hat irgendetwas inhaltliches geschrieben, das euch dazu veranlasst, einen Screenshot zu machen und diesen weiterzuschicken. Diesen schickt ihr aber, aus Versehen, nicht an die Person, sondern an eure Bekanntschaft, von der der Chat stammt. Dieser Moment, dieser kurze Schock-Moment, in dem ihr realisiert, dass die andere Person nun weiß, dass ihr diesen privaten Austausch mit jemand anderem teilen wolltet und ihr nichts tun könnt, um das rückgängig zu machen. Dieser Moment, den meine ich, wenn ich schreibe "Tunnel-Moment". Nun war das natürlich relativ harmlos, mir persönlich ist das Gott sei Dank noch nie passiert, aber ich kann mir vorstellen, dass es relativ häufig vorkommt. Ein viel schlimmerer Moment wäre beispielsweise, sich bei Facebook einzuloggen und plötzlich hat der frische getrennte Ex alte Nacktbilder von einem hochgeladen. Stellt euch mal den Tunnel-Moment vor. Der würde wahrscheinlich etwas länger dauern, als bei den falsch verschickten Bild.
Ich fand die Tunnel-Momente schon immer schrecklich. Naja, wahrscheinlich geht es jedem so. Man hat das Gefühl, als würde einem von einem Moment auf den nächsten der Boden unter den Füßen weggezogen werden, obwohl das meistens gar nicht der Fall ist. Und meistens kommt uns der Schaden vielleicht auch größer vor, als er ist. Meistens sollte man Dinge einfach mit Humor nehmen, meistens sollte man auch einfach ehrlich sein. Ehrlich zu den Leuten, die der ganz persönliche Tunnel-Moment betrifft und ehrlich zu allen, die einen auf diesen "Skandal" (wie groß oder klein er auch sein mag) ansprechen wollen. Was ich aus meinem bisherigen Leben, das ja nun auch noch nicht so lange andauert, gelernt habe ist: Es ist eigentlich egal, was Leute von dir denken; es ist egal, ob sie dich mögen oder nicht, solange sie nicht denken, dass du unehrlich bist. Denn jeder hat Fehler: Die Bekanntschaft, die fälschlicher Weise den Screenshot bekommen hat, hat sicher schon dasselbe getan (auch wenn es da gutgegangen sein mag) und die Menschen, die dein Nacktfoto sehen, werden auch schon irgendetwas Unüberlegtes oder Dummes getan haben. Wir sind schließlich alle nur Menschen & nichts ist für immer.
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